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Heimersdorf – Geschichte und Geschichten

Am 07.10.1963 beschloss der Rat der Stadt Köln, das Gebiet zwischen der (heutigen ) Auto- und S-Bahn, sowie der Mercatorstraße als neuen Stadtteil mit Namen “Heimersdorf” im Stadtbezirk 6 Chorweiler zu errichten. Seit 1965 wurde diese Ortsbezeichnung auch in die Ausweispapiere eingetragen.


Doch wie kam es dazu ?

Bereits zwischen 1178 und 1183 wurde Heimersdorf urkundlich erwähnt. Der Hof “Heimersdorp” lag viele Jahrhunderte alleine zwischen Longerich und Volkhoven. Noch im Jahre 1820 wurde Heimersdorf (auch Heimershof genannt) mit 30 Einwohnern angegeben, während Longerich 390 und die Bergheimer Höfe 40 Einwohner zählten.
Heimersdorf und Volkhoven gehörten in der Franzosenzeit zur Bürgermeisterei Longerich (Mairie de Longerich). Der Heimersdorfer Hof wurde zwischen 1810 und 1820 geteilt und es entstand in unmittelbarer Nähe der “Heuserhof”, heute das Altenzentrum der Johannes Seniorendienste. Ein dritter, kleiner Hof, der später Hof “Thiebach” bzw. “Pfeilshof” genannt wurde, erschien 1807 bzw. 1808 auf den Karten.

Zur Stadt Köln wurde die Bürgermeisterei Longerich und der Weiler Heimersdorf im Jahre 1888 eingemeindet. 1899 gab es auf dem Gebiet des heutigen Heimersdorf nur die drei vorgenannten Höfe sowie vier kleine Häuser, die Longericher Bürger auf dem Volkhovener Weg gebaut hatten.

Erst seit 1922 kam es zur geplanten Bebauung einer kleinen Siedlung am Volkhovener Weg, der Pulheimer Straße und des Froschackers. 1932 - 1934 folgte dann am Stallagsweg die größere “Selbsthilfe-Rand-Siedlung Volkhoven”. Dies geschah in zwei Abschnitten.

Eine zweite Siedlung wurde 1948 gebaut :die “Kardinal-Frings-Siedlung” am Asbacher Weg und die “Siedlungsgenossenschaft Fühlinger See”, die später von der GWG Köln-Nord übernommen wurde. Am Freusburgweg baute die Siedlergemeinschaft “Willmuth” Köln-Longerich e.V. im Jahre 1953.

Die Siedlungen “Selbsthilfe-Rand-Siedlung” und die “Fühlinger-See-Siedlung” gehörten bis 1963 zu Volkhoven-Weiler, alles andere, einschließlich der drei Höfe, zu Longerich.

 

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schott@heimersdorf.info
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